Waldtag September 2019

Besuch vom Wildhüter.

 

Bevor wir unseren Waldplatz erreichten hörten wir Musik... ein Horn? Oder was könnte das wohl sein?

Herr Mussak, der Wildhüter im Bezirk Haselberg spielte auf seinem Horn ein Begrüssungslied für uns!

Heute stand nämlich ein Besuch des Wildhüters auf unserem Waldtag Programm!

Der Wildhüter erklärte uns, dass es viele verschiedene Melodien gibt, zum Beispiel, wenn Essenszeit ist, oder wenn die Jagd beginnt oder beendet wird. Kommunikation ohne Handy, auf eine melodiöse Art und Weise!

 

Wir erfahren interessantes was ein Jäger alles wissen muss um überhaupt jagen zu dürfen. Er muss viele Tiere des Waldes kennen (und zwar nicht nur die, die er jagt) er muss gute Ortskenntnisse haben und verbringt viele Stunden beim Beobachten des Wildes. Natürlich muss er auch schiessen können und abschätzen können wann und wo ein Abschuss Sinn macht. Ausserdem ist klar reglementiert wie viele Tiere abgeschossen werden können.

Ein Teil der Arbeit eines Wildhüters ist es die angefahrenen, toten oder auch verletzten Tiere zu bergen. Über diese Arbeit konnte der Wildhüter einige spannende Geschichten erzählen.

Herr Mussak hat uns auch einige Präparate mitgebracht. Ein kleines Reh, ein Biber mit deformierten Zähnen, Wildschwein Zähne, ein Igel und andere spannende Tiere und ihre Geschichten.

 

Auch der Jagdhund war an diesem Morgen dabei. Ein hübsches und geduldiges Tier. Zum Abschluss durften wir noch zwei verschiedene Gewehre anschauen und wer wollte konnte durchs Zielfernrohr schauen.

Der morgen ging rasch vorbei und bald war es Zeit für das «Abschlusslied» mit dem Jägerhorn.

Vielen Herzlichen Dank an Herrn Mussak für die interessanten und lehrreichen Worte und dass er sich Zeit genommen hat uns zu besuchen!

 

Die Waldtag Gruppe sieht jedes Jahr im Herbst die Jäger im Wald. Wir wussten aber bis jetzt eigentlich gar nicht genau wie die Jagd funktioniert und einige Kinder haben jeweils auch Angst wenn es "chlöpft". Dieser Morgen hat uns wichtige Einblicke gegeben die es den Kindern auch in Zukunft ermöglichen werden, erlebtes mit neuem Wissen zu verknüpfen.

 

Kathrin