Waldtag März 2019

Das war ja wirklich grosses Wetterglück! Am Tag zuvor hat es noch "quer" geregnet und gestürmt und heute kam wie bestellt der blaue Himmel und die Sonne hervor.

 

Wir sind heute übers Renedal zum Waldplatz gelaufen. Es ist wieder Laich Saison. Immer am gleichen Platz sehen wir jedes Jahr die vielen Eier die dort liegen. Nur wenige dieser Eilein werden zu "fertigen" Fröschen. Ein Teil des Laichs vertrocknet wenn zum Bespiel der Wasserpegel zurückgeht und viele werden von anderen Teichbewohnern wie Molchen und Gelbrandkäfern gefressen.

Bergmolche haben wir noch keine gesehen, wir waren wohl etwas zu lebhaft unterwegs und ausserdem ist es noch recht früh im Jahr.

 

Beim Waldplatz angekommen mussten wir zuerst den Platz etwas "putzen", der Sturm letzte Nachte hatte etliche Ästchen herunter geweht.

Einige Kinder erinnerten sich an den letzten Waldtag und wollten unbedingt nochmals mit der Lupe Feuer machen.

Die Ideen wurden immer kreativer, siehe Herz.

Ausserdem wurde ausprobiert was gut brennt und was eher nicht.

beim experimentieren verging die Zeit schnell.

 

Nach dem feinen Bannock Zmittag (diesmal mit einer empfehlenswerten Käse Version) wollte ich ein neues Spiel mit den Kindern ausprobieren.

"Fotografieren",  heisst es.

Die Kinder durften sich in 2er Gruppen zusammenschliessen. Ein Kind ist der Führer, dem anderen werden die Augen verbunden. Es ist wichtig dass der Führer seine Aufgabe ernst nimmt, er soll das Kind durch den Wald zu einem speziellen "Gegenstand" führen. Zum Beispiel einem Baumstrunk, einer Pflanze etc.

Dort angekommen wird die Augenbinde für einen kurzen Moment entfernt, das Kind bekommt einen "Klaps" auf den Kopf, das Photo wird somit ausgelöst. Dann wird die Augenbinde wieder angezogen und das Kind wird wieder zurück zum Platz geführt. Dort soll erraten werden wo das gesuchte Objekt sich befindet.

Für dieses Spiel ist es gut wenn die Gruppe sich kennt und vertraut. Es braucht Sensibilität den andern zu führen und den Mut loszulassen um sich führen zu lassen. Ausserdem ist es verblüffend wie unterschiedlich die Distanzen eingeschätzt werden. Jeder kompensiert den Verlust der Augen auf eine andere Art.

 

Plötzlich wurde es frischer an unserem Waldplatz und wir zogen weiter zur Riesenberg Feuerstelle wo die Sonne mehr Kraft hatte.

Nach einigen Bewegungsspielen und einer Runde Schittli Verbannis war es Zeit nach Hause zu gehen.