Waldtag Februar 2019

Heute haben wir uns das Innenleben eines Baumstammes mal ein bisschen genauer angeschaut.

Wie funktioniert das jetzt mit den Jahresringen? Es hat ja helle und dunkle...

Wie ist überhaupt ein Stamm aufgebaut, welcher Teil wächst und wird dicker?

Mit der Lupe ausgerüstet sind wir diesen Fragen nachgegangen.

Woher weiß man das Alter eines Baumes?

 

Das Alter eines Baumes erkennt man nicht unbedingt an seiner äußeren Erscheinung. Wie alt der Baum tatsächlich ist, sieht man deutlich, wenn man ihn fällt. Denn dann kann man die Wachstums- oder Jahresringe erkennen.

Jahr für Jahr wächst ein Baum und bildet unmittelbar unter der Rinde einen neuen Ring Holz.

 

Im Frühjahr wächst das Holz schneller und es entsteht eine helle Schicht.

Im Sommer und Herbst wächst der Baum dann etwas langsamer und hinterlässt eine dünnere und dunklere Schicht.

 

Die helle und die dunkle Schicht zusammen bilden einen Jahresring.

 

So kann man die Jahre, die ein Baum alt ist, sozusagen ablesen.

In der Mitte ist das Holz eines Baumes folglich am ältesten. Das jüngere Holz wird nach außen durch die Rinde geschützt. Was wir sehen ist die äußere, zerfurchte Haut der Rinde, die Borke.

 

Mit diesen Zetteln wurden die Kinder dann selber zu einem Baumstamm Bestandteil.

Jedes bekam eine Beschriftung mit einem Klüpperli an die Jacke geheftet.

Und so bildeten wir Schicht für Schicht mit dem Körper der Kinder die Baumstammschichten.

Von der Lupe zum Feuer

Jemand hatte die Idee mit der Lupe Feuer zu machen.

Wir haben lange probiert, es wurde sehr heiss aber leider hat es nicht ganz geklappt.

Dafür hatten wir auf dem Heimweg optimale Bedingungen.Die Sonne schien sehr stark auf die Strasse sodass ein kleines Stecklein tatsächlich zu rauchen begann!

Experiment

Mit der Lupe Feuer entfachen!

 

Ihr  braucht:

  • eine möglichst kleine Lupe
  • etwas Brennbares: ein Stück trockenes Holz, ein Ast, ein Nastüechli
  • direktes Sonnenlicht

So gehts:

  1. Halte die Lupe so auf das Brennmaterial, dass die Sonne durch die Linse direkt darauf scheint.
  2. Die Sonnenstrahlen bilden einen Lichtfleck. Je nachdem, wie nah man die Lupe an das Material hält, ändert sich die Größe dieses Brennpunktes. Er sollte nicht mehr als 5 Millimeter Durchmesser haben.
  3. Halte die Hand ruhig. Nach einer Weile beginnt das Holz oder Papier zu qualmen. Mann kann auch Müsterli einbrennen.

Was passiert?

Das Licht der Sonne wird durch die Linse gebündelt. Das ist an dem Lichtfleck zu erkennen. Dort ist durch die konzentrierte Energie der Sonne die Temperatur stark erhöht. Zeitungspapier brennt ab 175 Grad Celsius, deshalb funktioniert das Experiment damit schneller als mit Holz (280 Grad Celsius).

Achtung: Nur im Freien und auf Steinboden durchführen!

 

 

Vom experimentieren und untersuchen hatten wir bald Hunger und schnell war ein Feuer entfacht.

Ghackets & Hörnli gab es heute.Wie immer haben wir diesen Zmittag miteinander zubereitet. Ein Kind füllt die Wassertöpfe, die Feuerchefs rufen wenn das Feuer parat ist, jemand richtet Teller und Besteck, die einen rühren in den Töpfen damit ja nichts anbrennt, andere Sorgen für Unterhaltung oder werkeln etwas für sich.

Es war eine richtig friedliche, entspannte Atmosphäre nicht zuletzt auch dank des tollen Wetters.

Am Nachmittag wanderten wir der Sonne nach und konnten bei der Rieseberg Feuerstelle den Waldarbeitern zuschauen wie sie Bäume fällten.

 

Nach einem kleinen Dessert war es Zeit nach Hause zu gehen.

 

 

Kathrin