Heute ist ein besonderer Tag!

 

Sommersonnenwende

 

Alban Hevin (keltisch) - Johannis - Mittsommer

 

Bei einer Sonnenwende erreicht die Sonne im Lauf eines Sonnenjahres den größten nördlichen oder südlichen Abstand (Deklination) vom Himmelsäquator. In diesem Augenblick kehrt die Sonne ihre durch die Schiefe der Ekliptik bewirkte Deklinationsbewegung um und nähert sich wieder dem Himmelsäquator.

 

Diese maximale Deklination erreicht sie jedes Jahr zweimal: einmal nördlich und einmal südlich des Himmelsäquators; je nach Hemisphäre (also Nord- oder Südhalbkugel der Erde) spricht man dabei jeweils von der Sommer- oder Wintersonnenwende.  Quelle:Wikipedia 

 

 

 

Geschichte & Mythologie

 

Die Natur zeigt sich Ende Juni in ihrer höchsten Pracht, alles blüht und wächst.

Die Pflanzen entwickeln nun ihre stärkste Heilkraft.Mit der Sommer-sonnenwende beginnt eine Zeit des Überflusses.

 

Schon die Kelten und Germanen feierten zur Sonnenwende Frucht-barkeitsfeste. Später galt die Mittsommernacht im Volksglauben als magischer und sagenumwobener Tag. Man glaubte, die Dämonen seien los und aus den Gewässern klängen Töne von versunkenen Glocken. In milden Sommernächten zelebrierten die Menschen Abwehrzauber gegen die bösen Geister. Daraus entwickelten sich heitere Volksfeste, häufig mit Feuer und Wasser im Mittelpunkt.

Während der Christianisierung scheiterten alle Versuche, die Feier zur Sonnenwende zu verbieten, deshalb legte man das Fest auf den 24. Juni und weihte diesen Tag Johannes dem Täufer. Das Feuer wurde zum Symbol für Jesus Christus. Früher feierten die Leute den Johannistag mit Feuerspringen auf den Dorfplätzen und entzündeten auf den Anhöhen Dankesfeuer. Quelle:Internet

 

Ich finde man muss nicht religiös oder «esoterisch» sein um für sich ein kleines Sommersonnenwende Ritual zu gestalten.

Ich pflücke zum Beispiel an diesem Tag Johanniskrautblüten und setze das erste Rotöl an.

Mir gefällt die bewusste Handlung, und ich möchte ein Teil der sonnigen, warmen Jahreszeit «konservieren».

 

Johanniskraut

Was ist Johanniskrautöl / Rotöl?

 

Aus den Blüten der Johanniskrautpflanze lässt sich sehr einfach ein wirksames Öl zum einreiben herstellen.

Johanniskrautöl ist gut bei Verletzungen, bei Muskelverspannungen und bei Hexenschuss. Bei kleinen Verletzungen zeigt das Öl eine zusammenziehende Wirkung.

In Studien wurde nachgewiesen dass die Pflanze entzündungshemmende, antibakterielle und durchblutungsfördernde Wirkung zeigt.

ACHTUNG! Rotöl sollte man nicht auftragen wenn man an die Sonne geht!

Also eher im Herbst & Winter verwenden.

 

so gehts:

 

An einem sonnigen, trockenen Tag können die gelben Blütchen geerntet werden.

 

(Wenn du die gelbe Blüte mit dem Finger zerreibst, werden deine Hände rot! Man sieht auch winzige rote Pünktchen auf den Blüten wenn man die Blütchen gegen das Licht hält! )

 

Ich gebe sie in ein grosses Glas mit Deckel.

 

Dann werden die Blüten mit einem hochwertigen Olivenöl, (dieses Jahr probiere ich es mit Sonnenblumenöl) übergossen.

 

An meinem Strauch im Garten sind nie alle Blüten gleichzeitig offen, das heisst ich ernte immer wieder.

 

Nach ca. 2 Wochen sollte das Öl seine charakteristische rote Färbung angenommen haben.

 

Dann wird es filtriert und in eine dunkle Flasche abgefüllt.

 

Datum draufschreiben und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren.

 

Perfekt nach dem Sport und bei Verspannungen!

 

 

Kathrin