Holunder

Jetzt ist wieder Zeit um Holunderblütensirup oder wie die Appenzeller sagen: "Holderesirup" herzustellen.

Ich bin ein grosser Holunder Fan.

Den Blütensirup mag ich pur und zu besonderen Gelegenheiten gerne auch mit Prosecco.

Auch der Saft der reifen Beeren im Herbst gibt einen schmackhaften und guten "Wintertrank".Weil ich jedoch zuwenig Beeren finde, kaufe ich den Saft in der Drogerie und bereite ihn als Punsch zu. Er ist auch super bei Erkältungen weil er von Innen wärmt.

Sirup

1-2 Flaschen bewahre ich immer für den Winter auf wenn jemand krank ist, das ist dann ein besonderes Highlight!

Ein kleiner Ausflug in die Mythologie des Holunders

 

 

Der Holderbusch gilt als starke, zähe wüchsige und auch eigensinnige Pflanze. Um den Holunderbusch (Sambucus nigra) ranken sich viele Mythen und Geschichten.

Früher pflanzte man den Holunder oft zum Schutz gegen böse Geister und gegen den Blitzeinschlag als Hausbaum.

   

Der Holunder war der Sitz der Göttin Holder (im Märchen: Frau Holle), die das Leben der Pflanzen und Tiere beschützte. Deshalb brachten die Germanen ihr auch unter einem Holunderbaum ihre Opfer dar. Da sie die germanische Hauptgöttin ist, hatte sie bei weitem mehr Bedeutung, als es im Märchen der Gebrüder Grimm beschrieben ist.

In der nordischen Sagenwelt zieht auch die Liebesgöttin Freya in einen Holunderstrauch ein. Eine wichtige Rolle spielt die Verehrung des Holunders durch die Kelten, festgehalten in ihren Baumkalendern. Als "Baum der Königin" teilten auch sie dem Holler eine wichtige Rolle zu. In Skandinavien, wo der Winter lange dauert und die Menschen früher oft nicht genug zu essen hatten, wird Frau Holle als Huldra oder Hulla, verehrt. Dort heißt es, wer die Zweige des "Holle-Baums" brechen will, muss Frau Holle um Erlaubnis fragen.

Quelle:Zauberpflanzen.de

 

Kathrin